Wissen

Was tun, wenn der Auftraggeber nicht zahlt?

Zahlungsverzug ist kein Anlass, sofort vor Gericht zu gehen. Zuerst muss klar sein, was der Vertrag regelt und welche Fristen schon abgelaufen sind.

Womit Sie beginnen

Prüfen Sie die Zahlungsfrist laut Rechnung und Vertrag, den Nachweis der ausgeführten Leistungen und den Schriftverkehr mit dem Auftraggeber. Oft entsteht der Streit nicht wegen des Geldes, sondern weil der Nachweis der Mengen fehlt.

  • Zahlungsfrist laut Rechnung und Vertrag
  • Nachweis der ausgeführten Leistungen
  • frühere Rechnungen und Zahlungen
  • Schriftverkehr mit dem Auftraggeber

Nächste Schritte

Üblich ist eine schriftliche Erinnerung mit neuer Frist, danach eine förmliche Mahnung. Das weitere Vorgehen hängt von den Vertragsbedingungen ab und davon, ob Sie nach VOB/B oder nach BGB arbeiten.

Bevor Sie die Einstellung der Arbeiten oder Verzugszinsen geltend machen, sollten Sie prüfen, ob Ihr Vertrag das zulässt.

So funktioniert es in BauWalker

BauWalker führt Vertrag, Zahlungsplan, Rechnungen, Fristen und Schriftverkehr zusammen und erstellt den Entwurf eines Schreibens an den Auftraggeber.

Dieses Material dient der Information und ist keine Rechts- oder Steuerberatung. Die konkreten Folgen hängen von Ihrem Vertrag und den Umständen auf der Baustelle ab.